geographenblick

9/11? Schnee von gestern! …. oder?

Posted on: 16/12/2010

Es ist eine interessante Frage, die immer wieder auftaucht und vor allem dann gestellt wird, wenn sich Diskussionen dem Ende neigen sollen: „Was bringt es denn überhaupt noch den Terroranschlag vom 11. September 2001 unter die Lupe zu nehmen? Ist das nicht Schnee von gestern? Klar, ein paar Sachen scheinen nicht ganz Koscher zu sein, aber die Wahrheit wird man nie ganz Erfahren! Also wenn du schon was zu kritisieren hast, dann mach das doch mit aktuellen Dingen  die man tatsächlich nachvollziehen kann.“ Berechtigte Fragen wie ich finde. Welche Rolle spielen denn nun die Anschläge vom 11. September überhaupt noch?

Wie unschwer für jedermann zu  erkennen ist, der auch nur sehr sporadisch eine Zeitung in die Hand nimmt oder aus versehen mal über eine (für die Leute dann wohl RTL2-) Newssendung zappt weiß, dass der Medienfokus der letzen Jahre recht scharf auf die beiden „militärischen Interventionen“ der „westlichen Welt“ gestellt war und ist. Die unmittelbare Legitimation für beide Kriegseinsätze wurde, wie allgemein bekannt, mit dem so genannten „internationalen Terrornetzwerk Al-Kaida“ (diverse Schreibweisen kursieren) welches die „9/11-Attacs“ verübt haben soll begründet. In beiden Kriegsgebieten herrschen, wie es in den Medien so schön heißt, „kriegsähnliche Zustände“. Obwohl beide Kriege offiziell erfolgreich beendet wurden, sind Feuergefechte, Raketenangriffe, Bombenanschläge und zivile Opfer an der Tagesordnung. Die Koalitionstruppen haben es nicht geschafft stabile Regierungen zu gründen, die die nun „befreiten“ Länder befrieden. Im Gegenteil, im Irak kämpfen schiitische, sunnitische und kurdische Gruppen gegeneinander und gegen die Besatzungstruppen. Selbst in westlichen Medien spricht man von Bürgerkrieg. Afghanistan hat es nicht besser. Ein noch viel bunterer Mix an ethnischen Gruppen, Stammesführern und „Warlords“ kämpfen in einem nur schwer zu durchschauenden Kampf gegeneinander und die Besatzer. Wer (bzw. welche Gruppe) genau als Taliban gilt, ändert sich dabei laufend während der Drogenanbau floriert und die islamische Welt alles andere als beruhigt wird. Auch deutsche Soldaten sind mit mittlerweile 5350 Mann mit von der Partie, Begründung: 9/11. Dieses Thema macht einen gesonderten Artikel nötig. Fakt ist aber, dass 9/11 umfassende Militäreinsätze der westlichen Welt losgetreten hat. Sollten Zweifel an dem Verantworten der Anschlägen aufkommen, hätte dies enorme Auswirkungen auf die Legitimation dieser Kriegspolitik.

Die zweite, gründlich unterschätzte große Folgewirkung von 9/11, ist die umfassende Anti-Terror-Gesetzgebung in der westlichen Welt. In Deutschland kam es zu mehreren solcher Gesetzesinitiativen, die die Befugnisse deutscher Sicherheitsbehörden erheblich ausweiteten. Ob Überwachung von Geldströmen, erleichterte Verbotsverfahren für Organisationen oder umfassende Abhör- und Überwachungsbefugnisse, wenn man in Deutschland als Terrorist gilt, soll man es nach 9/11 nicht mehr so leicht haben. Doch reicht schon ein Verdacht aus, um in die berüchtigte Antiterrodatei aufgenommen zu werden. Es sind „Vereinigungen, Gruppierungen, Stiftungen, Unternehmen, Sachen, Bankverbindungen, Anschriften, Telekommunikationsanschlüsse, Telekommunikationsendgeräte, Internetseiten oder Adressen für elektronische Post, die prinzipiell in die Datenbank aufgenommen werden dürfen. Zudem können nun nähere Einzelheiten für die zusätzlich zu speichernden Daten über einzelne Personen festgelegt werden.“, zitiert das Nachrichtenportal heise.de. Der von Kritikern befürchtete unnötige „Aufbau von Überwachungsinfrasturktur“ mündete alsbald auch in die weitere Ausweitung auf nicht-Terroristen: „Demnach sollen die bestehenden Befugnisse der Nachrichtendienste, bei Luftfahrtunternehmen, Banken, Post-, Telekommunikations- und Teledienstunternehmen Auskünfte einzuholen, künftig auch zur Aufklärung verfassungsfeindlicher Bestrebungen im Inland eingesetzt werden.“, so heise.de.  Diese Ereignisse erinnern beunruhigend stark an entsprechende Vorgänge in den USA. Die ohnehin sehr bedenkliche deutsche Antiterrorgesetzgebung scheint neben ihrem amerikanischen Pendant jedoch wie Kinderkram. Die Supermacht hat unter anderem mit dem „USA PATRIOT“ Act und dem „Military Commissions Act“  ganze Arbeit in Richtung Überwachungsstaat geleistet. Unter dem Namen Homeland Security“  wurde eine Megabehörde geschaffen, deren Aufgabe es ist ein zweites 9/11 unmöglich zu machen und auch sonst für Ordnung im Karton zu sorgen. Späße wie unbegrenzte Haftdauer ohne Recht auf Prozess und Anwalt bei bloßem Terrorverdacht lassen einem, mit Blick auf Rechtsstaatlichkeit, das Lachen im Halse stecken bleiben. Nicht nur großangelegte Telefonüberwachung der breiten Bevölkerung, Schüren von Paranoya unter der Bevölkerung und die Durchleuchtung inklusive Genitalbereich mit Nacktsscannern an allen Flughäfen gehören zum Repertoire amerikanischer Sicherheitspolitik. Nun wurde angekündigt dass in über 800 Wal-Mart-Filialen große Bildschirme installiert werden die die Einkaufenden auffordert jegliche Unregelmäßigkeit und jeden Verdacht gegenüber anderen Einkaufenden sofort zu melden. So hat die so genannte „Terror Watch List“ schon seit einiger Zeit die sagenhafte Zahl von 1.000.000 Verdächtigen überschritten . Dabei gibt es noch ein ganzes Spektrum anderer Listen auf die man gelangen kann. Und siehe da, es sind ja doch nicht alles Terroristen die sich auf den Listen wieder finden. So genannte und selbst definierte „Rechtsextreme“, Waffenbesitze, ja sogar Aktivisten z.B. gegen Ölbohrungen oder Anhänger des libertären und kritischen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul gelten in den USA im Zuge des neuen Windes, der durch das Land weht nun auch als Terroristen. Das Fachwort: „Domestic Terrorism.“ Wir sehen also, dass 9/11 auch hier etwas produziert hat, das mit den subjektiven Benennungen „gut“ und „richtig“ nicht so recht klar kommt., geschweige denn mit „rechtsstaatlich“. Auch hier sollte besonderes Augenmerk auf die Zusammenhänge zu 9/11 gelegt werden. Gäbe es so eine krasse Überwachung sollte klar werden, dass der Anschlag inszeniert wäre?

Es ist kein Zufall, dass  die Frage nach dem „Sinn überhaupt“ einer kritischen Auseinandersetzung mit den Hintergründen und Hergängen der 9/11-Anschläge immer dann kommen, wenn einem bei der Diskussion um die wahren Begebenheiten alle Argumente ausgegangen sind. Bei diesen Personen handelt es sich interessanterweise meist um Männer, die alles anzweifeln was man einzuwenden hat, jedoch trotz Hinweisen nichts selbst recherchieren wollen.

Warum du, lieber Leser, dich diesem Thema widmen solltest sind jedoch nicht nur die beunruhigenden Dinge, die unsere Elite daraus gesponnen hat, sondern die handfesten Beweise die eine ganz andere Geschichte über die Anschläge und sein Nachspiel erzählen. Wir werden uns im Folgenden detailliert und differenziert mit dem Anschlag auseinandersetzen, dem Einsturz der Zwillingstürme und des WTC 7, dem Loch im Pentagon, der fehlenden Flugabwehr, den Verbindungen der Bin Laden Familie zum Bush-Clan, der „Operation Northwoods“, dem „Project for a New American Century“ und vielem mehr beschäftigen um zu verstehen, was an der offiziellen Darstellung nicht den Tatsachen entspricht und wie dies einzuordnen ist.

Zum warm werden und speziell für alle, die immer noch nicht glauben wollen, dass dieses Thema irgendwie signifikant ist und noch Wichtigkeit hat habe ich eine kleine Hausaufgabe: Schaut euch den Film „The 9/11 Chronicles: Part One, the Truth Rising“ an, der den Kampf, die Hintergründe und Herkunft der 9/11-Truth-Bewegung, die sich aus den Familien der Opfer und den Einsatzkräften vor Ort gebildet hat. Kommentare sehr erwünscht!

Überhaupt, was meinst du?

Umfrage: H

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