geographenblick

Klimaskeptiker Lord Monckton, Watts Up With That?

Posted on: 17/01/2011

Die Klimadebatte hat in den Mainstream-Medien an Fahrt verloren. Der generelle Tenor ist geblieben, dass es nur sehr unzureichende Ergebnisse bei der letzten Klimakonferenz gegeben hat, die die Politik den Menschen als Erfolg verkaufen wollte. Eine klassische „die da oben machen doch eh was sie wollen und scheren sich nen Dreck um die Menschen“-Einstellung wurde erzeugt und hob die Grünen in Umfragen über die 20%-Marke. Dabei versagten die großen Medien erneut über die vielfältigen Aspekte jener Klimakonferenz zu berichten, wie sich die vorgeschlagenen Gesetzte auf unser Leben auswirken würden, wer die großen Profiteure des Klimabooms sind und in welchem Verhältnis Maßnahmen zu ihrer Wirksamkeit stehen. Der wichtigste Aspekt jedoch der völlig unter den Tisch gefallen … besser geschoben wurde ist, dass das Wort „Demokratie“ in den Augen der versuchten  Weltgesetzgeber keine Rolle spielt und so nicht ein einziges mal im Resolutionstext vorkam.

Es sind in der Tat besorgniserregende Dinge, die sich wieder mal auf weltpolitischer Bühne abspielen und in wie weit der kleine Mann auf der Straße sich darüber im Klaren ist, wie die Dinge tatsächlich stehen darf angesichts einer fehlenden Debatte über diesen Hype stark angezweifelt werden. Gleiches würden wohl auch Greenpeace-Anhänger sagen, allerdings mit deutlich anderen Befürchtungen. Wobei mich diese Aussage nun sofort und eindeutig in die Ecke der Klimaskeptiker schiebt. An dieser Stelle möchte ich klar betonen: ich gehöre in keine Ecke! Ich bin auf der Suche nach der Wahrheit! Es gibt an beiden Enden dieser Debatte verantwortungslose und unwissenschaftliche Radikale, die aus der Wahrheitsfindung in der Wissenschaft der Klimaforschung eine Ideologie gemacht haben und mit allen Mitteln die Gegenseite in jedem Punkt zu widerlegen suchen. Die Antworten liegen sehr wahrscheinlich in der Mitte. Doch in meinen Augen hat sich der öffentliche Fokus schon lange von einer ausgewogenen Berichterstattung um wissenschaftliche Aspekte verabschiedet und sich entschieden in Richtung Alarmismus zu zoomen. Heute möchte ich deshalb zwei fundierte Gegenpositionen präsentieren: den früheren Berater der Thatcher-Regierung und Klimaskeptiker Lord Christopher Monckton der mich durch seinen Sachlichkeit, sein tiefes Fachwissen das er sofort parat hat und seinen markanten englischen Akzent erfreut hat. Erweitern möchte ich die unterrepräsentierte Seite von Skeptikern durch den Klimablog Watts Up With That? des Meteorologen Anthony Watts.

Am besten gestaltet sich das natürlich, wenn ihr selbst auf Tuchfühlung geht. Darum hab ich eine Reihe von Video zu Lord Monckton zusammengestellt. Thematisch passend leite ich auf die Seite von Watts weiter, die mit einer ausgezeichneten Zusammenstellung der neusten Datensätze zum Thema Meereis aufwarten kann. Viel Spaß und Feedback willkommen!

Monckton vs Greenpeace-Aktivistin

Watts Up With That „Sea Ice Page“ mit den aktuellsten Daten zu Meereis die zu finden sind.

Wie Klimaaktivisten mit Monckton umgehen

(der angegebene Link zu angeblichen monetären Verbindungen Moncktons zu Exxon existiert übrigens nicht)

Vollständige Präsentation von Lord Mockton und seiner Sicht der Dinge (2009)

Debatte Monckton vs. Lambert (2010)

Zu guter Letzt nochmal meine Empfehlung Watts Up With That zu besuchen und sich alternativ zu dem zu informieren was man in den Medien oder im Unterricht zu hören bekommt. Der Blog hat auch viel zu Climategate gebracht, hat aber wohl zu jedem Thema in Sachen Klimaforschung was zu bieten.  (-: Enjoy

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